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In den Startlöchern: So wird Ihre Unternehmensgründung zum Erfolg

Als Firmengründer hat man neben einer hervorragenden Geschäftsidee oft vor allem eines: ganz viele Fragen rund um die Themen Unternehmensform, Anmeldungen, Unternehmenssteuern, Personalplanung, Unternehmensprozesse und viele mehr. Etwas mehr Licht in dieses Dunkel zu bringen und sich strukturiert an einen vorab gefassten Plan zu halten, kann deshalb oft bereits die halbe Miete sein. Hier finden Sie unsere 4 Tipps, mit denen eine strukturierte Unternehmensgründung gelingt und Ihre Firma langfristig erfolgreich aufgestellt ist.

Tipp 1: Business Plan erstellen

Der Business Plan muss nicht für etwaige Kreditgeber oder das Arbeitsamt geschrieben werden und aus 60 Seiten bestehen, aber ein Auseinandersetzen mit den konkreten, eigenen Zielen bringt viele Herausforderungen mit sich, denen man sich als Gründer besser zu früh als zu spät stellt. So werden neben der Marketing- und Vertriebsstrategie auch Wettbewerber analysiert, die Finanzierung genau geplant sowie das Thema Unternehmenssteuern, Versicherungen und sonstige Kosten näher beleuchtet, die viele Gründer sonst gerne einmal im Eifer des Gefechts vergessen. Eine Gründung kann dann schnell viel teurer werden, als ursprünglich geplant und die neue Firma sogar in ernste Schwierigkeiten bringen. Deshalb gilt: gut planen, niederschreiben und die wichtigsten Meilensteine für die Gründung schon vorab in einem Business Plan festhalten und sich daran orientieren.

Tipp 2: Finanzen überblicken

Dieses Thema wird mit dem Business Plan bereits angerissen, ist aber in der täglichen Umsetzung schnell wieder vergessen. Wenn Budgets monatlich überschritten werden, Zahlungen nicht wie geplant eingehen oder vollkommen unvorhergesehene Kosten anfallen, kann es schnell brenzlig werden. Neugründer sind deshalb gut beraten, ihre Finanzen in einem detaillierten Finanzplan aufzustellen und die Entwicklungen monatlich nachzuhalten. So entgeht man dem Risiko, Verbindlichkeiten in der Zukunft zu übersehen oder schlechte Umsatzentwicklungen zu ignorieren.

Tipp 3: Unternehmenssteuern kennen

Das Thema Steuern ist für die meisten Gründer (wenn es sich nicht gerade um eine Steuerkanzlei handelt) eher lästig und gehört zwar zum Business dazu, aber nur wenige beschäftigen sich damit gerne. Zu bedrohlich wirkt doch das Wirrwarr aus Zahlen, Daten, Fakten und Vorschriften. Ähnlich wie bei den allgemeinen Finanzen ist es jedoch auch beim Thema Unternehmenssteuern essenziell, sich mit den Grundlagen zu befassen, auszukennen und vor allem zu wissen, wann welche Steuern in welcher Höhe fällig werden. Denn es schläft sich zehnmal besser, wenn die nächste Gewerbesteuerfestsetzung kein unerwartet großes Loch ins Portemonnaie reißt.

Tipp 4: Learning by doing

So sehr wir hier auch davon gesprochen haben, wie wichtig eine gute Planung und Vorbereitung ist, so deutlich sei aber auch gesagt: kein Plan kann zum Erfolg werden, wenn er nicht in die Umsetzung kommt und nach den ersten Erfahrungen modifiziert wird. Denn nur „draußen am Markt“ lernt der Unternehmer, was seine Zielgruppe wirklich bewegt, welche Probleme auftauchen und wie er darauf zu reagieren hat. Deshalb unser abschließender Tipp: loslegen, lernen und sich immer wieder an die neuen Gegebenheiten anpassen – denn nur dann steht einer Unternehmensgründung langfristiger Erfolg in Aussicht.

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